> film+musikfest

>
archiv 09
> >
06 nov

>
> 07 nov
>
> 08 nov
>
> 12 nov
> >
13 nov
> >
14
nov
> > 1
5 nov

Samstag 07.11.2009 20.00 h | Rudolf-Oetker-Halle
Richard Eichberg:
Die keusche Susanne
Uraufführung der Neukomposition von Bernd Wilden,
unter seiner Leitung gespielt von den Hagener Philharmonikern

Die freche Susanne führt ein aufregendes Doppelleben. In ihrem Provinznest gilt sie als Inbegriff der Tugendhaftigkeit; in Paris aber wird sie als Königin der Nacht von Männern umschwärmt. Sie wirft dort ein Auge auf den charmanten René. Der möchte eigentlich die kecke Jacqueline heiraten; ist bislang aber an ihrem Vater gescheitert. Doch nun bietet die vermeintliche Dreiecksbeziehung einen willkommenen Vorwand, das Einverständnis des Moralapostels zu erhalten, der beim turbulenten Finale im Moulin Rouge noch gründlich kompromittiert wird …

Komisch und charmant zugleich entlarven die beiden »Rivalinnen« hier die verstaubten Konventionen ihrer Zeit. Eichberg inszeniert die bekannte Operette – zu ihr gehört der Evergreen »Puppchen, du bist mein Augenstern« – mit Humor, Leichtigkeit und einem sicheren Gespür für Timing und Witz. Dieser Film führte das erste Traumpaar des deutschen Films, Lilian Harvey und Willy Fritsch, noch ohne Musik zusammen.

Der Bielefelder Komponist und Dirigent Bernd Wilden, von dem wir zuletzt auf dem 18. Film+MusikFest 2007 eine neue Musik für »Die Büchse der Pandora« hörten, komponierte für »Die keusche Susanne« eine symphonische Filmmusik, die zum 20. Festival uraufgeführt wird. Die Veranstaltung wird von der Hanns-Bisegger-Stiftung gefördert.


Deutschland 1926

Regie:
Richard Eichberg

Drehbuch:
Hanns Sturm nach der Operette von John Gilbert
Kamera:
Heinrich Gärtner
Darsteller:
Lilian Harvey, Willy Fritsch, Ruth Weyher, Albert Paulig


Länge: 96 Minuten


  > impressum   Friedrich Wilhelm Murnau-Gesellschaft Bielefeld e.V.   © 2009