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Freitag 05.11.2010 20.00 h | Rudolf-Oetker-Halle
Max Neufeld:
Hoffmanns Erzählungen
Bielefelder Philharmoniker unter der Leitung von Helmut Imig
Eine Veranstaltung des Theater Bielefeld

Im Gasthaus Meister Luthers erzählt der Dichter E.T.A. Hoffmann von drei schauerlichen Begebenheiten: Er berichtet von einem geheimnisvollem Erfinder, der ihm eine Brille gibt, durch die man die idealisierte Version des Lebens sieht, und der ihn mit einer mädchengleichen, mechanischen Puppe verkuppelt. Kaum von dem Schock erholt, muss Hoffmann für den Preis seiner Seele und seines Schattens seine Geliebte aus den Fängen eines sinistren Doktors befreien. Kaum hat er mit knapper Not Seele und Schatten zurückbekommen, gelangt er auch schon in den Besitz einer unheilvollen Geige, die wie eine menschliche Stimme klingt.

Neufeld verknüpft die drei Akte der Oper zu einer phantastischen Filmhandlung, die besonders die schaurigen Aspekte von Hoffmanns Geschichte betont. Mit diesem Bilderbogen von opak-sinistrer Üppigkeit beweist Max Neufeld, dass die österreichische Filmkunst den internationalen Vergleich nicht zu scheuen braucht.

Helmut Imig, Stammgast des Film+MusikFest, hat für »Hoffmanns Erzählungen« eine Kompilationsmusik arrangiert, für die er neben Jacques Offenbach auch Robert Schumann, Giuseppe Verdi, Franz Schubert und Ludwig van Beethoven bemüht, aber auch eigene Teile beisteuert. Es spielen die die Bielefelder Philharmoniker.



Österreich 1923

Regie: Max Neufeld
Drehbuch: Josef B. Malina (nach Motiven E.TA. Hoffmann: Hoffmanns Erzählungen)
Kamera: Jósef Becsi,
Gaston Grincault

Darsteller: Max Neufeld,
Kitty Hulsch, Hans Moser,
Josef Zetenius



Länge: 98 Minuten


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