> thema 10

> programm 10
>
> 05 nov
> > 06 nov
>
> 07 nov
>
> 11 nov
> > 12 nov
> > 13
nov
> > 1
4 nov

> pressebilder


> archiv


Samstag 13.11.2010 20.00 h | Rudolf-Oetker-Halle
Paul Wegener, Carl Boese:
Der Golem, wie er in die Welt kam
Giora Feidman und das Gershwin Quartett | Leitung: Günter A. Buchwald

Das Prager Ghetto im 16. Jahrhundert: Als Rabbi Loew in den Sternen liest, dass der Gemeinschaft des Ghettos Unheil droht, erschafft er nach einer alten Legende eine mächtige Lehmfigur. Mittels magischer Kräfte erweckt er den Golem zum Leben. Als der Golem dem Kaiser das Leben rettet, widerruft dieser seinen ursprünglichen Befehl die Juden aus der Stadt zu treiben. Damit hat der Golem seinen Zweck erfüllt, aber Loews Assistent benutzt das willige Werkzeug, um einen Rivalen zu bekämpfen. Das Lehmgeschöpf läuft Amok und plötzlich steht das Ghetto in Flammen.

In seinen drei ›Golem-Filmen‹ spielt Paul Wegener die Hauptrolle. Die Kamera Karl Freunds übersetzt die Zauber und Beschwörungsformeln in ein unheimliches, wildes Spiel aus Licht und Schatten. Für die Kulissen zeichnete Hans Pölzig verantwortlich.

Der 1936 als Sohn jüdischer Einwanderer in Buenos Aires geborene Klarinettist Giora Feidman gilt als der bekannteste Instrumentalsolist der Klezmer-Musik. Auftritte in Filmen wie »
Jenseits der Stille« und »Comedian Harmonist«, sowie seine Mitarbeit bei der Filmmusik zu »Schindlers Liste« machten ihn einem breiten Publikum bekannt. Feidman und das Gershwin Quartett spielen eine Komposition der israelischen Komponistin Betty Olivero, die 1995 eigens für Feidman und das Arditti Quartett entstand. Die aus traditionellen jüdischen Melodien, vertonten Gebeten und modernen Elementen bestehende Musik kommentiert virtuos den grundlegenden Konflikt des Golem-Mythos.


Deutschland 1920

Regie: Paul Wegener,
Carl Boese

Drehbuch: Paul Wegener, Henrik Galeen
Kamera: Karl Freund
Darsteller: Paul Wegener, Albert Steinrück, Lyda Salmonova, Otto Gebühr, Lothar Müthel


Länge: 86 Minuten


  > impressum   Friedrich Wilhelm Murnau-Gesellschaft Bielefeld e.V.   © 2010