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Donnerstag 10.11.2011 | CineStar | 20.00 h
Paul Fejos:
Lonesome
Piano + Einführung: Daniel Kothenschulte, Köln

LonesomeDie altbekannte Story ›Junge trifft Mädchen und verliert es wieder‹ wird hier meisterhaft variiert; der Drucker Jim und die Telefonistin Mary arbeiten in derselben Fabrik. Sie lernen sich aber erst in einem Bus nach Coney Island kennen, wo sie sich auf dem Rummelplatz ineinander verlieben. Doch ein dummer Zufall trennt die beiden, die schließlich allein in ihre einsamen Mietskasernen zurückkehren. Doch wundersamerweise führt sie das Lied aus dem Tanzlokal auf Coney Island, ›I always love you!‹, wieder zusammen. Und so beginnt ›Lonesome‹ wie ein Dokumentarfilm über zwei einsame Menschen in New York und endet als Märchen.


»Mit Anstand, Mut und guter Kennerschaft wird die Kamera auf den Alltag der Erwerbstätigen gerichtet, und nirgends ist seine Leere beschönigt. Er beginnt in hässlich möblierten Zimmern und führt wieder in sie zurück. Früh tötet das Rasseln des Weckers den Schlaf. In der Hochbahn kämpfen Menschenmassen um einen bescheidenen Stehplatz. Vor Maschinen und Schalttafeln laufen die Stunden bis zum Abend davon. Man hat frei, aber man ist zu müde um frei zu sein. Schläfrig wird der Wecker gestellt, und morgens geht es so weiter« (Siegfried Kracauer).

Der Kölner Daniel Kothenschulte hat dieses selten gezeigte Meisterwerk des US-Expressionismus für uns wiederentdeckt und begleitet es am Piano. Kothenschulte kuratiert und begleitet Stummfilmreihen im Museum Ludwig und in seinem ›Silent Movie Theatre‹. Bekannt wurde er als Film- und Kunstkritiker u. a. für die Frankfurter Rundschau, als Filmwissenschaftler und Hochschuldozent sowie als Trickfilm-Spezialist und Autor diverser Filmbücher.


USA 1928

Regie: Paul Fejos
Darsteller: Barbara Kent, Glenn Tryon, Fay Holderness

Länge: 69 Minuten

 


     
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