Zum 100. Geburtstag von Friedrich Wilhelm Murnau (1888 bis 1931) organisierte die Stadt Bielefeld als Geburtsstadt von Murnau eine große Ausstellung über sein Leben und Werk. Um die Erinnerung an ihn und an die Stummfilmzeit insgesamt weiter wachzuhalten, gründeten 1988 Filmwissenschaftler und Filminteressierte die Friedrich Wilhelm Murnau-Gesellschaft. Obwohl er zu den wichtigsten Regisseuren der Stummfilmzeit zählt, kennen Murnau in Deutschland nur wenige, cineastisch interessierte Menschen

Aktivitäten des Vereins
Die Gründung als Verein fand am 17. Januar 1989 in Bielefeld statt. Die Gründungsmitglieder waren Dr. Helmut G. Asper, Daniel Bérenger, Heinrich Gräfenstein, Jürgen Heckmanns, Jürgen Hillmer, Alexandra Jacobson, Uli Kahmann und Prof. Kurt Johnen. Zu den ersten öffentlich wirksamen Aufgaben der Murnau-Gesellschaft zählte die Ausrichtung eines Stummfilmfestivals mit konzertanter Live-Musik, das jährlich durchgeführte Film+MusikFest. Eine Schriftenreihe zu wichtigen filmhistorischen Fragen, die auf die von der Murnau-Gesellschaft durchgeführten Symposien beruht, gehört ebenso zu den Aufgaben der Gesellschaft, wie regelmäßige Vortragsveranstaltungen zu allgemein interessierenden Filmthemen.

Aufgaben und Ziele (Auszug aus der Satzung)
Aufgabe der Gesellschaft ist die Erhaltung, Erforschung und Verbreitung des Stummfilms, insbesondere der Werke Murnaus. Mit ihrer Arbeit will die Friedrich Wilhelm Murnau-Gesellschaft auf die Bedeutung des Stummfilms für die Entwicklung der Filmkunst verweisen. Nicht zuletzt geht es um die Notwendigkeit, ein Kulturerbe im historischen Gedächtnis der Menschheit publik zu machen.



Friedrich Wilhelm
Murnau-Gesellschaft e.V

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