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Flieger1914–1918 Erster Weltkrieg

Bei Kriegsausbruch meldet sich Murnau als Freiwilliger und wird im Oktober nach Potsdam eingezogen. Er kämpft an der Ostfront und wird Kompanieführer. 1916 geht er zur Luftwaffe und wird bei Verdun stationiert. Er soll achtmal ohne ernsthafte Verletzungen abgestürzt sein. 1917 verfliegt sich Murnau im Nebel bei einem Aufklärungsflug. Er muß in der Schweiz notlanden und wird in Andermatt interniert. Dort schreibt Murnau sein erstes Filmmanuskript und inszeniert ein Theaterstück. Nach Kriegsende kehrt er nach Berlin zurück und wohnt im Hause der Familie Ehrenbaum-Degele.

1919–1923 Frühes Schaffen

1919 gründet er mit Conradt Veidt die Murnau-Veidt Filmgesellschaft und dreht seinen ersten Spielfilm »Der Knabe in Blau«. Im gleichen Jahr entsteht der Episodenfilm »Satanas« unter der künstlerischen Leitung von Robert Wiene. 1920 dreht Murnau weitere sechs Filme. Carl Mayer verfaßt das Drehbuch zu »Der Gang in die Nacht« und »Der Bucklige und die Tänzerin«, Hans Janowitz schreibt das Drehbuch zu »Der Januskopf«. 1921 dreht Murnau die Filme »Schloß Vogelöd«, »Der brennende Acker« und »Nosferatu«, einen der wichtigsten Stummfilme. 1922 folgen »Phantom« und 1923 »Die Finanzen des Großherzogs«.

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