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Faust. Eine deutsche Volkssage
Deutschland, 1925/26 | Sieben Akte, 2.484 m

»In seinem Faustfilm hat Murnau, auf dem Höhepunkt seiner Karriere, alle Mittel mobilisieren können, die ihm eine totale Beherrschung des Raumes sicherten. Sämtliche Formen – die der Gesichter, der Gegenstände wie die der Landschaften und der Naturerscheinungen, Schnee, Licht, Feuer, Wolken – sind nach seiner Vorstellung aus der genauen Kenntnis ihrer Wirkungsweise heraus gestaltet oder umgestaltet. Niemals sonst hat ein Film so wenig auf den Zufall gesetzt.« (Eric Rohmer über Murnaus Faustfilm)

»Licht und Schatten üben ihre vibrierende Magie aus. Rauch umwickelt die kleine Stadt wie der dunkle Mantel von Mephisto. Pestschwaden strömen aus. Die mächtige Gestalt des alten Faust ragt im Auditorium hervor, scheint fast das Rahmenwerk des Bildfeldes und die Leinwand zu durchbrechen.« (Lotte H. Eisner)

Drehbuch: Hans Kyser frei nach Goethe
Kamera: Carl Hoffmann
Bauten und Kostüme: Robert Herlth und Walter Röhrig
Musik: Werner Richard Heymann
Produktion: UfA, Universum Film AG
Uraufführung: 14.10.1926 | Berliner Zensur: 17.08.1926

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Darsteller
Gösta Ekman
Faust,
Emil Jannings
Mephisto,
Camilla Horn

Gretchen,
u.v.a.





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