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Der letzte Mann
Deutschland, 1920

Die Tragigkomödie erzählt die Geschichte eines alternden Portiers, dessen Selbstwertgefühl mit seiner Arbeit im Hotel verbunden ist. Seine glänzende Uniform, die er wie eine zweite Haut trägt, ist der ganze Stolz dieses Mannes. Als er nicht mehr im Stande ist, das Gepäck der Gäste zu tragen, wird er als Toilettenwärter (letzte Mann) auf die Herrentoilette versetzt. Er verliert nicht nur seine Uniform, sondern auch seinen ganzen Stolz. Um in seinem Wohnviertel weiterhin als geachteter Mann zu gelten, stiehlt er die Uniform, die er jahrelang getragen hat und zieht sie an, bevor er nach Hause geht. Er wird überführt, muss die Uniform zurückgeben und wird in der Nachbarschaft nicht mehr respektiert.

Am Ende des Filmes kommt es zu einem Happyend. Ein reicher Gast macht den Toilettenmann mit seinem Vermächtniss zum Erben seines Vermögens. So wird der ›letzte Mann‹ zum Mitglied der feinen Gesellschaft.

Drehbuch: Carl Mayer Kamera: Karl Freund Kameraassistenz: Robert Baberske
Bauten: Robert Herlth, Walter Röhrig Musik: Guiseppe Becce
Produktion: Union-Film der UfA
Uraufführung: 23.12.1924, Ufa Palast am Zoo, Berlin

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Darsteller
Emil Jannings
der Portier,
Maly Delschaft
seine Tochter,
Max Hiller
deren Bräutigam,
Emilie Kurz
dessen Tante,
Hans Unterkircher
der Geschäftsführer,
Olaf Storm
ein junger Gast,
Hermann Vallentin
ein spitzbäuchiger Gast,
Georg John
ein Nachtwächter,
Emmy Wyda
eine hagere Nachbarin



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