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Der Gang in die Nacht Die Macht der zweiten Frau
Deutschland, 1920 | Drei Episoden

Zu ihrem Geburtstag geht Dr. Eigil Börne mit seiner Verlobten Helene in ein Kabarett. Lili, eine Tänzerin die hier auftritt, will den ihr gegenüber gleichgültigen Augenarzt für sich gewinnen. Sie gibt vor, sich den Fuß verstaucht zu haben und lockt Eigil damit in ihre Garderobe. Eigil verliebt sich in Lili und verläßt Helene, um Lili zu heiraten. Zusammen ziehen die beiden in ein kleines Dorf. Dort lebt auch ein junger Maler, der blind ist. Dr. Börne will ihm durch eine Operation das Augenlicht wiedergeben und nimmt ihn, trotz Lilis Widerspruch, in ihrem Heim auf. Dann erfährt er, daß Helena schwer erkrankt sei und fährt zurück in die Stadt. Als er ins Dorf zurück kommt, sieht er Lili zusammen mit dem Maler in der Nähe des Strandes. Er begreift und fährt zurück in die Stadt. Jahre später taucht Lili in Dr. Börnes Praxis auf, der junge Maler ist wieder erblindet, und sie möchte, dass Eigil ihn wieder heilt. Eigil sagt, er würde ihn nur heilen, wenn sie tot sei. Lili begeht Selbstmord. Eigil Börne trifft sich mit dem Maler, der ihm sagt, dass er wieder in seine dunkle Welt zurückgehen will. Am nächsten Morgen findet man Dr. Börne tot an seinem Schreibtisch.


Drehbuch: Carl Mayer nach ›Der Sieger‹ von Harriet Bloch
Kamera: Max Lutze Bauten: Heinrich Richter
Produktion: Goron Films, Berlin
Uraufführung: 21.1.1921, Berlin

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Darsteller
Olaf Fönss
Dr. Eigil Börne, Augenarzt,
Erna Morena
Helene, seine Verlobte, Gudrun Bruun-Steffensen Lily, eine Tänzerin,
Conrad Veidt
der blinde Maler

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