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Nosferatu. Eine Synphonie des Grauens
Deutschland 1921/1922


Mit Nosferatu schuf Murnau die Grundlage für alle nachfolgenden Filme zum Mythos des Grafen Dracula. Nosferatu ist der ›Untote‹, der immer wieder neue Menschenopfer suchen muss, um seine Gier nach Blut zu befriedigen. Als Hutter die Brücke überschritten hatte, kam er in das Land der Phantome. Das Überwirkliche, das am anderen Ende der Brücke auf uns wartet, ist voller Verheißungen, und an dem Himmel des von Nosferatu beherrschten Landes ist in riesigen, flackernden Lettern das Wort Liebe geschrieben. Über die sich in ihrem tiefsten Innern willig sich hingebende Frau beugt sich das Monster, um ihr Blut zu saugen: ein Sexual-Symbol und ein Bild der Leidenschaft, so dicht wie die Atmosphäre des Merkur. (Ado Kyrou) Der Tod von Nosferatu ist die Erfüllung und Endpunkt dieser gemeinsam genossenen Liebe.

Drehbuch: Henrik Galeen nach Bram Stokers Novelle ›Dracula‹
Kamera: Fritz Arno Wagner
Bauten und Kostüme: Albin Grau Musik: Hans Erdmann
Produktion: Prana Film GmbH, Berlin
Uraufführung: 4.3.1922 Primus Palast, Berlin


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Darsteller
Max Schreck

Graf Orlok, Nosferastu, Alexander Granach
Knock, Makler,
Gustav von Wangenheim Hutter,
Greta Schröder
Ellen Hutter,
G.H. Schnell

Westranka,
Ruth Landshoff

Lucy Westranka,
u.v.a.

  > impressum   Friedrich Wilhelm Murnau-Gesellschaft Bielefeld.e.V.   © 2010