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Phantom
Deutschland, 1922 | Sechs Akte, 2.905 m

Lorenz, ein kleiner städtischer Beamter, schreibt Gedichte und sehnt sich danach, berühmt zu werden. Er vernachlässigt seine Arbeit und wird von einem Ponywagen angefahren. Darin eine junge weißgekleidete Frau, in die er fortan unsterblich verliebt ist. In seinem Wahn und von seiner Sehnsucht so besessen, schläft er mit Melitta, der Tochter einer Baronin, die der jungen Frau ähnlich sieht, die er besitzen will. Um die Ansprüche von Melitta zu befriedigen, borgt er sich Geld, geht nicht mehr zur Arbeit und ihm wird gekündigt. In seinem Wahn sinkt er immer tiefer und tiefer und landet im Gefängnis. In der Einsamkeit seiner Zelle lernt er, allen Phantomen zu entsagen. Am Ende wird er erlöst.


Drehbuch: Thea von Harbou
nach dem Roman von Gerhart Hauptmann
Kamera: Axel Graatkjär, Theophan Ouchakoff
Bauten: Hermann Warm, Erich Czerwonski
Bauentwürfe: Hermann Warm
Kostüme: Vally Reinecke
Musik: Leo Spieß
Produktion: Uco-Film der Decla-Bioscop AG
Uraufführung: 10.11.1922,
Decla-Lichtspiele, Düsseldorf



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Darsteller
Alfred Abel,
Frieda Richard,
Aud Egede Nissen,
H.H. von Twadowski,
Karl Ettlinger,
Lil Dagover,
Grete Berger,
Anton Edthofer,
Ilka Grüning,
Lya de Putti,
Adolf Klein,
Olga Engl,
Heinrich Witte


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